Mit Zwergen durch das Jahr!

Gemeinsam mit Kindern die Jahreszeiten erleben! Hier findet ihr viele wunderbare Anregungen für den Kindergarten und die Familie. Mit der Natur leben und Waldorfpädagogik sind die Grundlagen meiner Beiträge, lasst euch inspirieren!

Sonntag, 13. September 2015

Waldzwerge im Spätsommer

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Für viele Kinder gibt es nichts Schöneres, als draußen in der Natur zu spielen! Unsere diesjährige Herbstwaldzeit fand Anfang September statt und der erste Waldtag war wunderbar warm, und so zog es uns gleich morgens an den Bach.
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Erstmal vorsichtig gingen wir barfuß in den kühlen Bach, doch sogar die etwas empfindsameren Naturen platschten dann fröhlich und begeistert durch das Nass.
Spannend wurde es, als wir einen kleinen Frosch beobachteten, der mit kräftigen Schwimmzügen an uns vorbei zog.
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Gegen Mittag, als wir zum Kindergarten zurück kamen, war es sogar richtig heiß geworden. Der etwas tiefere Bach, der am Kindergarten fließt, lockte uns auch noch mal auf die Schnelle zu einem kleinen Bad!
In einer knietiefen Gumpe tauchten die Mutigsten sogar bis zum Hals mit lautem Gejuche in das glasklare Wasser unter!
Ein Kind rief begeistert: "Das hab ich noch nie gemacht!"
Das sind einfach schöne Momente, die ich, genauso wie die Kinder, genieße!
Glück pur!
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Bis auf einen Regentag, an dem wir mit Gummistiefeln durch die nasse Welt wanderten, hatten wir die restliche Woche über fast trockenes Wetter, nach einem kleinen Schauer kam meistens immer wieder die Sonne durch.
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Ein täglicher Höhepunkt ist das Picknick. Jedes Kind hat eine Sitzmatte, Trinkflasche und Frühstücksdose im Gepäck. Hier ein besonders malerischer Frühstücksplatz: auf einer "Almwiese" mit Blick auf die reifen Obstbäume und die Kühe am gegenüber liegenden Hang.
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Im Wald warten immer schöne Spielsituationen auf uns, es gibt unendlich viel zu entdecken und zu erforschen. Aber manchmal sehen wir uns auch Hersausforderungen gegenüber, die uns und den Kindern einiges abverlangen:
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Hier endete plötzlich der Weg, den wir vor zwei Jahren noch gut gehen konnten im Brombeergestrüpp und uns blieb nichts anderes übrig, als mitten über einen steilen Hackholzhang bis zu einem höher gelegenen Wanderweg zu kraxeln.
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Als wir am letzten Tag kurz vor Mittag plötzlich dunkelschwarze Regenwolken über den Berg heranziehen sahen, machten wir uns eilig auf den Rückweg.
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An der Straße gab es dann ein freudiges Wiedersehen mit unserer Mini-Truppe, den 2-3-jährigen Kindern, die zum ersten Mal eine Waldzeit erlebten und an der Straße noch an der Schlaufenleine gingen.
Alle gut gelaunt und hundemüde!

Sonntag, 6. September 2015

Der Jahreszeitentisch im September

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Ein dunkles Rot ist die dominante Farbe im September, ich finde es passend zur Reife und Ernte. Rote Beeren leuchten uns an Büschen, Bäumen und Sträuchen entgegen, schwarze Beerendolden bringt der Holunder und die Brombeere, orange sind sind die Beeren der Eberesche.
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Das bisher satte Grün der Blätter geht allmählich in ein dunkleres olivgrün über und an einigen Büschen und Bäumen fällt schon ein gelbes Blatt...
Im Wald finden wir Pilze mit samtenen braunen und gelben Kappen.
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Die abgeernteten Stoppelfelder liegen leer und braun in der Landschaft.
Das sind die Farben des Herbstes!
Unser Zwerg hat am Feldrand noch einige stehengebliebene Halme  gefunden, worüber sich die Hasen freuen.
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Die Heckenrose mit ihren bunten Hagebutten ist eine Zierde auf der Kommode und lädt zum Pflücken ein, aber Vorsicht, das ist ein stachelige Falle, es tut immer weh, so sehr man auch aufpasst!

Donnerstag, 3. September 2015

Das Haus am See

Gestern haben die älteren Kindergartenkinder meinen Garten besucht. Staunend betrachteten sie das Zwergenhaus am Ententeich.
Leider hatten die Enten am frühen Morgen, nachdem die Zwerge sich zurückgezogen hatten, etwas Unordnung darin gemacht, doch die kleine Wohneinheit war immer noch niedlich anzuschauen.

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Gespannt hörten die Kinder zu:
Nachts kommen die Zwerge in den Garten und bauen sich kleine Unterkünfte an besonders schönen und verborgenen Plätzen, wie hier am Ententeich zwischen der gestutzten Minze.
Sie errichten Regale aus Hölzern und flachen Steinen, stellen ein Steintischchen auf, bauen ein Moosbettchen hinein und decken Zweige und Moos auf das Dach.

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Dann sammeln sie allerlei feine Dinge zu Essen. Hagebutten, Eicheln, Mehlbeeren, Blaubeeren, Holunder, abgefallene Äpfelchen, Kapseln und Fruchtstände von verblühten Blumen und Gräsern, all die schönen Dinge, die der Herbst uns beschert!

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Auf dem Tisch steht eine rostige Kronkorken-Schüssel und Trinkbecher aus Eichelkäppchen. Die Bärenklau-Schoten sind auf einem bunten Blaubeerblatt angerichtet. Demnächst kommen noch Nussschalen-Tellerchen dazu.

Nach dem Essen macht der Zwerg eine kleine Bootspartie auf dem Teich. Und wenn die drei Enten dazu kommen gibt es auch noch reichlich hohen Wellengang!

Die Kinder hätten gerne noch mit dem Zwergenhaus gespielt, aber die Zeit war knapp geworden weil wir so lange die Hühner gefüttert hatten und der schwarzen Maran beim Eierlegen zugeschaut haben...






Mittwoch, 5. August 2015

Der Jahreszeitentisch im August

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Auf dem gelben Tuch des Juli liegt ein orange-roter Hintergrund. Es ist zwar Hochsommer, doch die vielen Fruchtstände, die jetzt reifen, künden schon ganz leise vom Herbst ...
An den Heckenrosen stehen neben den Blüten schon dicke Hagebutten, die ersten Ringelblumensamen können abgestreift werden und im Gemüsebeet habe ich schon die erste Schlangengurke geerntet! Nun folgen Zucchini und Kohlrabi. Nur die Tomaten wollen noch nicht so recht, obwohl es so richtig sonniges, trocknes Tomatenwetter ist. Nächstes Jahr werde ich mir den Mond-Aussaatkalender holen, dann kann nichts schiefgehn!
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Unser Zwerg hat Küchenkräuter gesammelt

und nun liegt der frische, blühende Oregano auf dem Korbteller zum Trocknen.
Am Feldrand hat der Bauer ein paar Kornähren stehen gelassen. In einem Topf mit Sandfüllung finden die Ähren Halt.
Die gelbe Blume wuchert seit ein paar Jahren in meinem Garten, ein Freund hatte mir die Wurzelstücke gebracht. Sie hat riesige Blätter und im Vergleich dazu kümmerliche Blüten. Eigentlich mag ich sie nicht sonderlich, doch die wenigen Blüten sind immer voller Bienen, Hummeln und Schwebwespen.
Simmungsvoll am Abend: das Rosenquarz-Windlicht.

Dienstag, 7. Juli 2015

Der Jahreszeitentisch im Juli

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Jahreszeitentisch im Juli, Waldorfkindergarten, Hottinger Zwerg, Glühwürmchen, Mittsommer, Puppenspiel im WaldorfkindergartenMit dem Juli wird es richtig warm und wir erleben die ersten wunderbar warmen Sommernächte. In der Dämmerung ziehen Glühwürmchen durch die lauen Nächte, gibt es etwas Schöneres?
Die Kommode bedeckt ein gelber Schal aus Viskose mit schönem Farbverlauf, er stammt aus dem Welt-Lädchen und ist sehr hübsch mit den Fransen. Unser Zwerg hat geerntet und steht mit den Körbchen voller Johannis- und Blaubeeren unter dem "Kirschbaum". Der Zweig mit den Kirschen wäre im Herbst dem Obstbaumschnitt zum Opfer gefallen, so hat er hier noch eine schöne Aufgabe zu erfüllen!
Wer etwas haltbarere Früchte ausstellen möchte, stellt einfach kleine Kugeln aus Wollfilz her. 
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Farnkraut, Efeu und der wunderschön blühende, giftige Fingerhut vertreten den Hochsommer in typischer Weise. WQenn die Kinder noch sehr klein sind, ersetzen wir den Fingerhut besser durch Löwenmäulchen.
Das gelbe Mädchenauge ist eine dankbare, fleißig blühende Sommer-Topfblume. Eine Woche ist sie gut im Raum zu halten, danach möchte sie aber wieder hinaus.
Etwas violetter Lavendel und ein Zweig Minze verströmen ihren Duft auf unserem Jahreszeitentisch ...

Samstag, 23. Mai 2015

Happy Nusskuchen

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Der Traum vom "gesunden" Kuchen

Manchmal werden Träume wahr. Jedenfalls zum Teil: ich habe ein leckeres Kuchenrezept einfach etwas umgestaltet und habe dadurch schon ein paar Riesenschritte auf dem Weg zum gesunden Naschwerk getan.

Hier MEIN supereinfaches Rezept für alle gesundheitsbewussten Naschzwerge:

250 g Alsan Gold (Bio-Margarine ohne gehärtetes Fett)
4        Bio-Eier, Prise Salz
200 g Vollrohrzucker (Bio-Qualität)
200g  frische Nussmischung (Verfalldatum mind. 1/2 Jahr, nur dann sind die Nüsse ganz frisch)
250 g Bio-Mehl Typ 550 (Weizen oder Dinkel)
1        Päck. Backpulver oder Weinstein








1. Margarine, Zucker, Salz und Eier zimmerwarm mit dem Mixer schaumig schlagen.

2. Nussmischung grob mahlen oder hacken (Ich kaufe am liebsten "Nussvariation" von Aldi, weil die Nüsse eine relativ gute Qualität haben und meistens sehr frisch sind. Haselnüsse müssen aber immer kontrolliert werden, am besten halbieren, denn der Schimmel ist von außen nicht sichtbar.)

3. Mehl und Backpulver zur Schaummasse geben und einrühren. (Habe bewusst helles Mehl genommen, da Vollkornmehl zusammen mit Zucker im Darm gärt und Verdauungsprobleme macht) Wer gerne experimentiert, kann 100 g Mehl durch Buchweizenmehl  ersetzen.

4. Nüsse unterheben und den Teig in eine Backform füllen.

5. Backofen auf 180° vorheizen und ca. 60 Minuten backen. Damit der Kuchen nicht so dunkel wird (wie meiner) nach etwa 45 Minuten auf 170° runterschalten.

Mit etwas Schokoglasur kann man die stark gebräunte Oberfäche optimal tarnen. Das Auge isst nun mal mit ;-)

Fertig! Nun kommt er in die Kuchenbox für den Pfingstwandertag morgen...


Buchweizen-Nusskuchen

ist die "supergesunde" Variante des vorherigen Kuchens.

1         Tasse Bio-Sonnenblumenöl
4         Eier, Prise Salz
1         Tasse Reissirup
3         gehäufte Eßl. Vollrohrzucker
200 g  Nussmischung
1         handvoll Kürbiskerne
150 g  Bio-Weizenmehl, Typ 550
100 g  Buchweizenmehl
                              1       Päck. Backpuver od.Weinstein

Einige Zutaten musste ich experimentell gegen andere austauschen. Da ich keine Alsan-Margarine mehr hatte, stieg ich um auf Bio-Sonnenblumenöl. Den Reissirup wollte ich auch mal beim Backen ausprobieren.
Und besonders risikofreudig war ich beim Austauschen des Weizenmehles: fast die Hälfte ersetzte ich durch Buchweizenmehl. Buchweizen ist ist bekannt für seine venenstärkende und blutdruckausgleichende Wirkung. Das ist aber längst nicht alles. Auf der Seite "Zentrum der Gesundheit" könnt ihr dazu mehr lesen.
Und zu guter Letzt gab ich noch eine handvoll Kürbiskerne in die Nussmischung.
Ich habe eine flache Auflaufform gewählt, weil ich nicht wusste, ob der Teig sich so gut backen lässt. War alles gut durch in ca. 35 Minuten und ohne Klitsch!
Den Schokoguss habe ich aus 2 Esslöffeln nativem Koksfett, Bio-Kakao und Rohrzucker gemacht.
Das Produkt war sehr lecker und sättigend.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Zwerge lieben Süßes

Naschzwerg
Schoki, Pudding, Kekse & Co sind bei allen Zwergen äußerst beliebt. Wer kennt ihn nicht, den täglichen Kampf gegen bettelnde Kinderaugen wenn Naschzeug verlangt wird?
Und wir selbst??? Erwischt! Abends wenns gemütlich wird: Schoki, Kekse &Co gehören dazu!
Warum gieren wir eigentlich so sehr nach Süßigkeiten? Zucker bewirkt die Bildung von Serotonin, DEM Glückshormon. Es beruhigt, euphorisiert, wirkt wie ein Antidepressivum! Wir können Zucker also getrost als Droge bezeichnen, auch wenn die Zuckerindustrie das nicht gerne hört.
Wie lässt sich nun die Verantwortung für eine gesunde Ernährung unserer Kinder und der (dringende) Wunsch nach Süßem vereinbaren? Geht das überhaupt?

 

Ja, gesund geht und es ist gar nicht so schwer!

Naschen muss nicht automatisch ungesund sein,  wenn wir auf gekaufte Süßwaren verzichten, mit der Menge nicht übertreiben und die Produktion selbst in die Hand nehmen.
In der nächsten Zeit werde ich einige gesunde Naschereien herstellen und hier posten, lasst euch überraschen...

Hier ist meine Grundlage für gesundheitsbewusste Naschzwerge:

Vollrohrzucker, und zwar der ungeklärte mit vollem Vitamin und Mineralstoffgehalt und Reissirup!

 

http://www.amazon.de/Rapunzel-Rapadura-Vollrohrzucker-1kg/dp/B001IOP5MU/ref=pd_sim_sbs_325_1?ie=UTF8&refRID=0WRETPQBFD29X2F0VRFNVollrohrzucker 

Schleichend, aber mit vollem Bewusstsein habe ich in den letzten Jahren in meiner Küche den normalen weißen Zucker gegen echten Vollrohrzucker ersetzt. Vollrohrzucker ist ein völlig anderes Produkt als Raffinadezucker. Er besteht aus Zuckerrohr und entsteht nur durch Eindicken und Trocknen, nicht durch den aufwändigen industriellen Raffinadeprozess des Haushaltszuckers. Im Gegensatz zum schädlichen Haushaltszucker besitzt ungeklärter Vollrohrzucker viele Mineralstoffe und Vitamine. Ein weiterer Vorteil: sein Fructoseanteil ist eher gering. Sein Geschmack ist leicht karamell-lakritzig, passt aber gut zu vielen Speisen.
In der Chinesischen Medizin und im Ayurveda gilt der ungeklärte Vollrohrzucker sogar als Heilmittel.  Achtung: nicht verwechseln mit Rohrohrzucker.

http://www.amazon.de/Werz-Bio-Reissirup-600ml/dp/B001IOOZNA/ref=sr_1_1?s=grocery&ie=UTF8&qid=1432154118&sr=1-1&keywords=reissirup+bio Reissirup

Hier handelt es sich um ein dickflüssiges Produkt, was gut in Pudding, Müsli und und Kuchen verarbeitet werden kann. Durch seinen dezenten, neutralen Eigengeschmack ist er sogar im Kaffee denkbar.
Reissirup hat etwas weniger Mineralstoffe als Vollrohrzucker und Vitamine habe ich in keiner Nährwerttabelle gefunden. Dafür ist keine gesundheitsschädigende Fructose enthalten!
Er wird auch ohne chemische Verfahren hergestellt und ist sogar für Diabetiker geeignet,  da er sehr langsam ins Blut gelangt. Ideal für Ausdauersport.
Achtung: nicht verwechseln mit dem leberschädigenden Agavensirup!


Interessant zu wissen:

Montag, 18. Mai 2015

Waldzeit - auch beim Kleinen Zwerg

Der Kleine Zwerg besucht die Eichhörnchen

Im Mai zieht es alle hinaus in den Wald, ob groß oder klein oder - ganz klein! Der neue Film zum Thema ist hier anzuschauen:


https://www.youtube.com/watch?v=1yFMoclJh-o

Samstag, 9. Mai 2015

Waldzwerge

Waldzeit im Frühling

Eine Woche planen wir für die Waldzeit im Frühling ein. Dass wir direkt am ersten Tag im Regen loszogen trübte unsere Freude auf den Wald nicht im Geringsten, denn alle waren wetterfest angezogen.

 Beim gemütlichen Picknick auf der Schäfchenwiese beobachteten wir die Osterlämmchen beim Herumtollen.
Kurz darauf verzogen sich die Regenwolken vollends und an fast allen Tagen kam immer wieder die Sonne hervor!
Mit der Zwergentruppe war es an der Straße nicht immer so einfach, aber mit etwas Geduld schafften wir den kurzen Weg bis zum Kindergarten in der wenig befahrenen 30-er-Zone.

Mit den Vorschulzwergen ging es hoch hinaus. Die können nicht genug bekommen vom Klettern, Rutschen und Entdecken.

Kleine Tiere werden an den Wegrand gesetzt, damit niemand drauftritt. Es ist schön, zu sehen, wie natürlich und sorgsam die Kinder mit Schnecken, Würmern und Insekten umgehen. Anfänglicher Ekel weicht der Neugierde und dem Interesse an der Umwelt!

Der Wald wird mit allen Sinnen erlebt. Besonders jetzt im Mai duftet alles nach Blüten. Aber auch der Dung an der Kuhwiese gehört dazu, und der feuchtwarme Regengeruch.

Zwischen Felsen entdeckten wir eine Quelle im Wald. Allerdings floss das Wasser dort nur tropfenweise, aber spannend war es trotzdem, einen Tropfen des klaren Wassers zu probieren.

Täglich verlassen immer einige Kinder schwer bepackt den Wald. Die gefundenen Schätze müssen einfach mit!

Die Rucksäcke sind manchmal bis zum Rand mit Steinen gefüllt, werden aber tapfer und ohne zu murren geschleppt!

Am letzten Tag haben wir uns eine Wurzel mitgenommen. Mit Raspeln und Feilen lösten die Kinder das morsche Holz und zurück blieb eine schöne Dekowurzel für die Waldecke im Eingangsbereich.

Da findet sich auch Michl, der Zwerg ein, zwischen gesammelten Zapfen, Steinen und Moos.

Muttertag

Und zwischendurch fanden wir auch noch Zeit, ein kleines Muttertagsgeschenk herzustellen. Die runden Kiesel dafür haben wir aus dem Bach gefischt...