Dieser robuste, geduldige Wollwichtel ist ein freundlicher Begleiter durch das Jahr. Sein Platz ist auf dem Jahreszeitentisch, aber wenn mit ihm gespielt wird macht er gern auch Ausflüge mit den Kindern!
Mit seinen Holzpantinen steht er fest auf beiden Beinen und ist ideal zum Tisch-Puppenspiel geeignet. Er wird ähnlich wie ein "Hottinger-Zwerg" angefertigt, ist aber etwas figürlicher ausgestaltet.
Wir benötigen nur ein paar Wollreste, Stopfwolle und kleine Holzschuhe aus dem Bastelgeschäft.
Die Maße der Mütze sind ca. 10 cm breit und am höchsten Punkt 8 cm hoch
Grundmaß Gesicht: Breite 9 cm, Höhe 7,5 cm. Nach oben hin beim Stricken die Maschen etwa auf die Hälfte reduzieren. Die schmale Seite ist später das Kinn.

Grundmaß Arme: Breite 17 cm, Höhe 4 cm. Das gesamte Stück bildet beide Arme durchgehend.
Die Hände sind rundgehäkelt mit kleinen Daumen. Abstand zwischen beiden Händen: 14 cm, Handteller ca 3 cm.

Der Körper entsteht aus einem einzigen Stück, rechte und linke Seite werden zusammengenäht und die Beinteile in der Mitte geschlossen.
Breite 15 cm, grade hoch 7,5 cm, dann rechts und links 2,5 cm abnehmen und gleichmäßig die zwei Beinteile weiterstricken.
Maße der Beinteile: ca. 5 cm breit und 1,5 cm hoch.
Die "Schuhgröße": 3,5 cm
Auf diesem Bild sind alle Teile jeweils zusammengenäht und bereit fürs Stopfen.Die Hände sind hier bereits in das lange Armteil eingenäht.
Die Holzschuhe erhalten ein Bohrloch, damit sie im Bein fest vernäht werden können.
Das durchgehende Armteil wird nun dem Zwerg im Nacken eingenäht, dadurch erhält er eine leicht bucklige Figur.Mit weißer Mohairwolle sticken wir den Bart. Die Gesichtszüge sind eher dezent und lassen der Phantasie der Kinder freien Raum, die Grundstimmung des Zwerges ist aber freundlich.
Wer nicht gern handarbeitet, aber trotzdem einen Zwerg haben möchte, kann mich per e-mail kontaktieren, ich stelle euch gern einen her. Der Rotmütz kostet 25 € und der Winterzwerg mit dem Swarovski-Kristall 30 €.
Im Verlag Freies Geistesleben ist ein schönes Buch zum Thema zu bekommen. Es beschreibt ausführlich:
"Zwerge, wie man sie sieht, wie man sie macht, wie man mit ihnen umgeht."
Das hört sich nicht nur spannend an, sondern ist es auch! Die Autorin berichtet nämlich auch von ihren eigenen Begegnungen mit den kleinen Elementarwesen!















































Er pflückt einige Beeren und macht dann in der Sonne ein Nickerchen.
Als er erwacht, ist sein Körbchen leer und die Schnecke schmatzt noch
mit der letzten im Mund. Als der Zwerg sie etwas säuerlich fragt, warum
sie sich nicht selbst welche gesucht hätte, antwortet sie: "Hab ich ja,
und dann habe ich die hier alle gefunden. Und was man findet gehört
einem!" Auf Michls Argumente, dass er sie doch schon gepflückt hätte,
geht sie nicht ein.
Michl
hat schließlich die rettende Idee: er schiebt einen Holzstock über die
Brücke und zeigt Schnecki die besonders großen Erdbeeren auf der anderen
Seite des Baches. Natürlich kriecht sie gleich hinüber und beginnt zu
schmatzen, Michl zieht derweil den Stock vom Bach wieder weg.